SBS und BSB legen Differenzen bei

Die Schweizerische Bodensee Schifffahrt (SBS) und die deutschen Bodensee Schiffsbetriebe (BSB) haben hinsichtlich ihrer Meinungsverschiedenheiten vertrauensvoll miteinander gesprochen und sich auf einen Lösungsansatz verständigt. „Die Gespräche zwischen SBS und BSB sind von dem gemeinsamen Interesse geprägt, wirtschaftlich tragfähige, verlässliche und zukunftsorientierte Lösungen für die Schifffahrt am Bodensee zu entwickeln“, so BSB Geschäftsführer Dr. Norbert Reuter.

So haben sich beide Unternehmen darauf verständigt, die bestehende Vereinbarung aus dem Jahr 2017 wieder in Kraft zu setzen. In dieser ist unter anderem geregelt, dass SBS und BSB auf der Strecke Konstanz-Mainau-Unteruhldingen-Meersburg die Tickets der jeweils anderen Schifffahrtsgesellschaft auf den eigenen Schiffen anerkennen. Es ist vorgesehen, dass der Hafen Konstanz ab der Saison 2027 wieder von den Kursschiffen der SBS gemäß Fahrplan bedient wird. SBS und BSB werden sich in den kommenden Wochen über die Ausgestaltung der Regelungen für die Saison 2027 verständigen. Ziel ist eine tragfähige und für beide Seiten ausgewogene Lösung. Im Zusammenhang mit der Fähre EUREGIA prüfen die Beteiligten derzeit verschiedene Anpassungen bestehender Regelungen. Hier kam es zu Uneinigkeit über den weiteren Verwendungszweck des Schiffes. Charterfahrten mit dem Schiff sollen in dieser Saison plangemäß durchgeführt werden können.

„Wir nehmen die Situation außerdem zum Anlass, um in der nächsten VSU-Konferenz gemeinsam zu beantragen, die Erweiterung bestehender Kooperationsmöglichkeiten zwischen den VSU-Partnern erneut zu prüfen. Ziel ist eine bessere Auslastung der vorhandenen Schiffskapazitäten sowie ein gemeinsames Angebot für Tagestouristen“, so Reuter. „Es zeigt sich: Miteinander zu reden ist immer noch der beste Weg.“

(Bodensee-Schiffsbetriebe BSB v. 26.04.26)

zurück